Einladung zum Vortrag am 26.06.2018 „Das neue Erwachsenenschutzgesetz“

Ab 1. Juli löst das neue Erwachsenenschutzgesetz das alte Sachwaltergesetz ab. Bei dem neuen Gesetz stehen Autonomie, Selbstbestimmung und Entscheidungshilfen für Betroffenen im Mittelpunkt.
Was bedeutet dieses Gesetz für betroffene Personen?
Was bedeutet es für SachwalterInnen eines Angehörigen?

Auf diese und weitere Fragen gibt Dr. Klaus Messner (Richter am BG Reutte) in seinem Vortrag Auskunft.

Dienstag, 26. Juni 2018
18:00 – 19:30 Uhr
Bezirkshauptmannschaft Reutte, Saal Gehrenspitze

Anmeldung erforderlich bis Freitag, 22. Juni 2018 unter Tel. 05672/62486 oder office@vianova-austria.at 

Kira Grünberg auf Stippvisite im Außerfern

Die ÖVP-Nationalrätin besuchte Behinderteneinrichtungen im Bezirk Reutte. Ein ganzes Bündel an Wünschen wurde ihr mitgegeben.

© TscholÖVP-Behindertensprecherin und Nationalrätin Kira Grünberg im Gespräch mit Daniel Sonnweber und Mario Gschnitzer (v. l.), die beide über den Verein Via Nova durch persönliche Assistenz unterstützt werden.Foto: Tschol

Reutte – Einen Einblick in die Arbeit mit Behinderten bzw. Menschen mit besonderem Förderbedarf verschaffte sich ÖVP-Behindertensprecherin und Nationalratsabgeordnete Kira Grünberg am Mittwoch im Außerfern. Neben einem Treffen mit Direktoren – seit der Stilllegung der Sonderschule im Jahr 1997/98 werden im Bezirk Reutte alle Kinder mit Handicap in den Regelunterricht integriert –, einem Gespräch mit dem Reuttener Roland Astl, Landeskoordinator für Inklusion, und einem Besuch in der Lebenshilfe Reutte-Außerfern bekam Kira Grünberg auch einen Einblick in die Arbeit des Vereins Via Nova.

Via Nova begleitet Kinder, Jugendliche und Erwachsene mit Behinderungen, die auf ihrem Weg in ein selbstbestimmtes Leben Unterstützung benötigen. Derzeit kümmern sich dort 38 Mitarbeiter um rund 90 Klienten. Obfrau Katja Rief und Geschäftsführerin Angela Woldrich sowie Prozessbegleiterin Ruth Vogler stellten jedoch nicht nur ihre Arbeit vor. Sie gaben Grünberg auch zahlreiche Beispiele, wie aufgrund gesetzlicher Vorgaben die Arbeit in der Praxis massiv erschwert wird. Zum Beispiel durch Mehrgleisigkeiten diverser Programme sowie lange Wege zwischen den Beratungsstellen.

Besonders interessiert zeigte sich Grünberg an den Erzählungen von Daniel Sonnweber und Mario Gschnitzer. Beide werden von Assistenten der Via Nova seit ihrer Schulzeit begleitet. Sonnweber hat inzwischen Arbeit an einer Tankstelle gefunden und Gschnitzer führt eine Trafik. „Qualität wird immer auf Grundlage der formellen Ausbildung der Betreuer definiert. Niemand fragt die Betroffenen selbst, was sie als gute Qualität empfinden“, gab Woldrich der Nationalratsabgeordneten anschließend mit auf den Weg – ein Fingerzeig dafür, dass nicht nur Indus­trie und Handwerk, sondern auch die sozialpädagogische Betreuung keine Fachkräfte finden. Rief äußerte außerdem den Wunsch nach einer neutralen Beratungsstelle für Eltern und die Abschaffung von Mehrgleisigkeiten. „Da könnte so viel Geld gespart werden. Das wäre direkt beim Klienten viel besser angelegt. Diese sollen ein selbstständiges Leben ohne uns führen können. Denn unser Ziel ist es ja, uns überflüssig zu machen.“ (fasi)

Tiroler Tageszeitung, 01.06.2018

Aktuelles zur Parlamentarischen Bürgerinitiative

Menschen mit Behinderung werden durch die österreichische Gesetzgebung diskriminiert.
Deshalb haben wir im Dezember 2017 eine Parlamentarische Bürgerinitiative gestartet und Unterschriften gesammelt.

Am 19. Februar 2018 konnte unsere Obfrau Katja Rief über 1.300 Unterschriften in der Parlamentsdirektion in Wien abgeben. Vielen Dank für Ihre Unterstützung!

Wie geht es jetzt weiter?
Unter https://www.parlament.gv.at/PAKT/VHG/XXVI/BI/BI_00042/index.shtml  können Sie online Ihre Stimme abgeben und Menschen mit Behinderung in ihrem Recht auf Arbeit unterstützen.

Die nächste Sitzung des Petitionsausschusses ist am 27.02.2018 und wir hoffen, dass unsere Anfrage noch auf die Tagesordnung kommt. Nach einer Phase der Meinungsbildung (evtl. Fachausschuss, verschiedene Stellungnahmen) könnte unsere Initiative in der nächsten Sitzung des Petitionsausschusses behandelt werden.
Protokolle der Sitzungen finden Sie hier: https://www.parlament.gv.at/PAKT/STPROT/

Dokumente und Presseartikel

Informationen zur Parlamentarischen Bürgerinitiative: Informationen

Antrag der Parlamentarischen Bürgerinitiative: Bürgerinitiative

Einen TV-Bericht in der Sendung konkret zum Thema „Arbeitsunfähigkeit“ vom 07.12.2017 finden Sie auf youtube
Pressebericht TT 13.12.2017
Pressebericht Kronenzeitung 03.01.2018 Behinderte ohne Jobchancen
Pressebericht Kronenzeitung 13.02.1018 http://www.krone.at/1639975
Pressebericht von dabei-austria  OTS-Presseaussendung

VIANOVA präsentiert sich bei der INFO4YOUth

Mitte Oktober präsentierte sich erstmals die INFO 4 YOUth in der Sporthalle Reutte. 24 soziale Einrichtungen aus dem Bezirk informierten Jugendliche und junge Erwachsene über ihre Angebote und Leistungen im sozialen Bereich und zeigten auch die vielfältigen Möglichkeiten auf, sich ehrenamtlich zu engagieren.

Auch unser Verein war mit einem jungen Mitarbeiterteam vor Ort und stellte VIANOVA vor. Neben Informationen über unsere Berufs- und Freizeitprojekte konnten die Jugendlichen an eigens gebauten „Wahrnehmungskästen“ ihre Sinne  für die Umwelt schärfen.

 

VIANOVA Klienten-Porträt im Magazin „Mein Tirol“

In der aktuellen Ausgabe 2-2017 von „Mein Tirol“ dreht sich alles um Übergänge – vom Berg zum Tal, vom Gestern ins Morgen, von der Integration zur Inklusion.

Im Mittelpunkt des Artikels über VIANOVA und unser Konzept der Inklusion von Menschen mit Behinderungen stehen unsere Klienten Daniel W., Daniel S. und Vanessa S. und deren erfolgreichen Weg von der Schule auf den ersten Arbeitsmarkt.

Mein Tirol 2_2017

Überraschungskasten im Reuttener Park

Überraschungskasten im Park

Seit kurzem ist der Reuttener Park um einen Blickfang reicher. Beim Spielplatz steht ein großer bunter Kasten aus Holz mit drei runden Öffnungen an der Vorderseite. Jeder Besucher kann durch die Öffnungen greifen und die Gegenstände dahinter ertasten. Wer errät was sich dahinter befindet, darf sich eine kleine Überraschung herausnehmen. Gebaut wurde dieser Kasten von Richard, einem Mitarbeiter der Park- und Gartenanlagen der Marktgemeinde Reutte, mit Unterstützung seiner Assistentin von VIANOVA. Jeden Montag wird Richard neue Geheimnisse hinter den Öffnungen platzieren. Vorbeischauen lohnt sich!

Grosszügige Spende von Highline 179 an VIANOVA

Am Freitag, 28.07.2017, bekam VIANOVA erfreulichen Besuch. Stefan Lochbihler, Bgm. Alois Oberer und Hermann Ruepp überraschten den Verein mit einem Scheck über € 5.000,–.

Auch in diesem Jahr stand das Sommeropening der Highline 179 unter dem Motto „Blick mit Kick genießen und dabei etwas Gutes für die Region tun“.
Pro verkauftes Ticket flossen je drei Euro in einen Spendentopf und so kamen Euro 7.500,– zusammen die von den Highlinebetreibern auf die stolze Summe von Euro 10.000,– aufgerundet wurden.
Dieses Geld bekamen je zur Hälfte der Verein Integration Österreich und VIANOVA, die beide seit Jahren für die Inklusion behinderter und benachteiligter Menschen kämpfen.

Beim Übergabetermin bekamen die Vertreter von Gemeinde, Tourismusverband und der GF der Highline einen kurzen Einblick in die Arbeit von VIANOVA. Derzeit werden 2 Wohnungen barrierefrei umgebaut, um Klienten ein möglichst selbständiges Leben zu ermöglichen. Das gespendete Geld wird für die Anschaffung der zwei Küchen verwendet.

Der gesamte Vorstand, die MitarbeiterInnen und KlientInnen von VIANOVA bedanken sich sehr herzlich bei den Organisatoren und Verantwortlichen des Sommeropenings und besonders bei den vielen Besuchern, die durch den Ticketkauf diese großzügige Spende möglich gemacht haben.

Vielen Dank!

Besuch der Bildungsministerin Dr. S. Hammerschmid

Inklusion hört in Reutte nach der Schule nicht auf!

Gruppenfoto Eltern Klienten Mitarbeiter Bildungsministerin

Davon konnte sich die Bildungsministerin am 5. April in Reutte überzeugen.

Nach ihrem Schulbesuch in der VS Reutte um schulische Inklusion zu erleben, besuchte die Ministerin auch den Elternverein VIANOVA . In Gesprächen mit Eltern, KlientInnen und MitarbeiterInnen informierte sie sich über die Angebote von VIANOVA und interessierte sich besonders für den nachschulischen Lebensweg der Schülerinnen und Schüler mit hohem Unterstützungsbedarf. Am Beispiel von Daniel S. wurde ihr berichtet, wie der Übergang von der Schule in den Beruf pädagogisch begleitet wird, um eine Arbeitsstelle am Ersten Arbeitsmarkt zu finden. Bereits im letzten Schuljahr wird eine persönliche Zukunftsplanung durchgeführt, der individuelle Unterstützungsbedarf erhoben, Schnupperpraktika gesucht, begleitet und zukünftige ArbeitgeberInnen über finanzielle Förderungen informiert und pädagogischen beraten. Sichtbar stolz erzählte Herr S. (8.vl) von seiner Anstellung und seinen Aufgaben bei der Tankstelle Gutmann. Möglich wird dies durch die neue vom Land Tirol geförderte Leistung „mittendrin“. Diese stellt sicher, dass Menschen mit Behinderungen alternativ zu bestehenden Tagesbetreuungsangeboten in „klassischen“ Werkstätten die Möglichkeit bekommen, am Ersten Arbeitsmarkt einer Beschäftigung mit Entlohnung und sozialversicherungsrechtlicher Absicherung nachzugehen.

Die Bildungsministerin beeindruckte das Engagement aller beteiligten Personen und auch die Zusammenarbeit der beteiligten PartnerInnen wie Schule, Gemeinde Reutte, AMS, Kinder- und Jugendhilfe und VIANOVA.